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Landmannalaugar und der Berg Hekla

Nehmen Sie ein Bad im Landmannalaugar und besuchen Sie Hekla

 

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Der Berg Hekla ist einer der bekanntesten Vulkane Islands. Zusammen mit dem Vulkan Katla im Myrdalsjokullgletscher und dem Gebiet Grimsvotn im Gletscher Vatnajokull ist es einer der aktivsten Vulkane Islands. Der Vulkan Hekla ist zuletzt im Jahr 2000 ausgebrochen, die Eruption dauerte 20 Tage. Der Vulkan erhebt sich rund 1500 Meter über den Meeresspiegel, ist schon von Weitem sichtbar und ist eine große Attraktivität: Verschiedene Wanderwege sind in der Nähe des und auf dem Vulkan.

Es ist ein relativ junger Vulkan, die Magma-Kammer liegt tief im Inneren, ca. 11 Kilometer unterhalb des Berges. Dieses erklärt, warum es weder eine geothermische Gegend noch einen Krater in der Nähe gibt. Höchstwahrscheinlich wurde der Vulkan vor ca. 500.000 Jahren aktiv.

Auf dem Berg Hekla gab es mindestens fünf Eruptionen desaströsen Ausmaßes seit der Gletscherschmelze des gewaltigsten Gletschers der letzten Eiszeit vor ca. 9700 Jahren. Der letzte der großen Ausbrüche fand im Jahr 1104 n.Chr statt. Die Eruptionen sorgten dafür, dass das ganze Land mit weißer Tephra bedeckt war, was immer noch in diesen Schichten in der Erde ausgemacht werden kann. Die stärkste der Eruptionen liegt 2900 Jahre zurück, der Vulkan stieß hier mehr als 12 Quadratkilometer saurer Tephra und Bimstein aus. Bei dem Ausbruch im Jahr 1104 stieß der Vulkan rund 2 Quadratkilometer Tephra aus, was die benachbarten Siedlungen und Höfe in Thjorsardalur total zerstörte. Bauernhöfe aus dieser Zeit wurden wiederentdeckt und sind heute eine wichtige Sehenswürdigkeit für Besucher. Die bedeutendsten Eruptionen des Berges Hekla fanden in den Jahren 1104, 1158, 1206, 1222, 1300, 1341, 1389, 1510, 1597, 1636, 1693, 1766, 1845, 1947, 1970, 1980, 1981, 1991 und 2000 statt.

Für eine lange Zeit fürchteten die Isländer den Vulkan sehr und hielten ihn sogar für den Eingang ins Inferno oder die Hölle selbst. Die ersten Menschen, die wahrscheinlich den Vulkan bestiegen und seinen Gipfel erreichten, waren zwei bahnbrechende Naturwissenschaftler zur Zeit der Aufklärung, Bjarni Palsson und Eggert Olafsson am 20. Juni 1750. Dieser Tag markiert einen Meilenstein der Naturwissenschaften auf Island.

Einer der berüchtigsten Ausbrüche des Vulkans Hekla fand im Jahr 1300 statt, als der ganze Vulkan in zwei Teile zerrissen wurde. Der entstehende Lärm schallte bis an die Nordküste und es brach eine nächtliche Finsternis über das ganze Land herein. In den folgenden Erdbeben wurden viele Farmen zerstört und Menschen getötet - die Auswirkungen dieser Eruption verursachten eine allumfassende nationale Katastrophe, die über Jahre anhielt. 1510 tötete ein fliegender Lavastein aus dem Ausbruch einen Menschen 45 Kilometer vom Ausbruchszentrum entfernt. In der großen Eruption des Jahres 1693 brachen 14 Krater gleichzeitig aus, was über 50 benachbarte Farmen zerstörte. Eine weitere furchterregende Eruption begann 1766 und dauerte, mit kurzen Unterbrechungen, mehr als zwei Jahre. Der Ausbruch von 1845 hielt 7 Monate an. 1947 fand eine durchgehende Eruption für 13 Monate statt. Die Rauchwolke stieg bereits am ersten Tag 30 Kilometer hoch und schließlich bedeckte die Lava des Ausbruchs ca. 40 Quadratkilometer des umliegenden Landes. Der Ausbruch in der Skjolkviar - Region des Berges Hekla begann am 5. Mai 1970 und hielt zwei Monate an. Kleinere Ausbrüche gab es in den Jahren 1980, 1981 und 1991. Der letzte Ausbruch des Hekla begann am 26. Februar 2000. Der nächste Ausbruch des majestätischen Vulkans wird mit Spannung erwartet.

Weniger als 20 Kilometer östlich vom Berg Hekla liegt Landmannalaugar - eine wirklich atemberaubende geothermische Gegend und das wahrscheinlich berühmteste Hochlandparadies des gesamten Landes, rund 600 Meter oberhalb des Meeresspiegels. Die Berge, die die Gegend umgeben sind erstaunlich farbenfroh, da sie hauptsächlich aus saurer Magma bestehen, das aus der Magmakammer des Vulkans stammt, der in der Nähe des Gletschers Torfajokull südlich des Landmannalaugar liegt. Die Gegend um den Torfajokull ist reicher an Riolit als jede andere Gegend in Island und das zweitgrößte geothermische Gebiet mit hohen Temperaturen. Sie liegt in der Nähe von Grimsvotn im Vatnajokull Gletscher. Das saure Magma und die geothermische Hitze liegen in einer großen Kammer - die größte ihrer Sorte in Island.

Die Natur im Landmannalaugur ist ein buchstäbliches Wunderland. Die intensiven Farben der umliegenden Berge und die hervorstechenden Kontraste, die durch die rabenschwarzen und glitzernden Rhyolit-Lavafelder entstehen, sind einfach atemberaubend. Das benachbarte Hrafntinnuhraun-Lavafeld, das pechschwarz ist, entstand in einer vulkanischen Eruption im Jahr 872, aber die sauren Lavafelder näher an Landmannalaugar, Namshraun und Laugahraun, entstanden vor etwas mehr als 500 Jahren, in einem Ausbruch 1480.

Aus dem Lavafeld Laugahraun entspringen verschiedene Heißwasser-Flüsse und heiße Quellen, als auch Kaltwasserquellen, die sich in einem kleinen warmen Fluss vermischen. Der natürliche Warmwasser-Pool ist einzigartig und ganzjährig ein idealer Badeplatz - mit Temperaturen von 36-40 Grad, auch mitten im Winter.

Landmannalaugar liegt auf dem Stückchen Land zwischen den Flüssen Jokulgilskvisl und Namskvisl. Südlich des Landmannalaugar liegt ein spektakulärer Canyon, Jokulgil, der sich bis zum 13 Kilometer südlich gelegenen Torfajokull Gletscher erstreckt. Ein wunderschöner Wanderweg führt durch den gesamten Canyon. Phänomenale Wanderrouten gibt es auch in den umliegenden Bergen und Lavafeldern von Blahjukur, Brennisteinsalda, Barmur und Laugahraun.

Das touristische Angebot im Landmannalaugar ist vergleichsweise groß: Im Zentrum liegt eine große Hütte aus dem Jahr 1969, die von Ferdafelag Island unterhalten wird. Sie beinhaltet zwei Stockwerke: unten gibt es einen geräumigen Schlafsaal, eine Küche, einen großen Flur und einen Gepäckraum. Oben gibt es drei separate Schlafräume und einen kleinen Speicher. Insgesamt finden 75 Gäste Platz, geheizt wird mit Geothermik und die gut ausgestattete Küche wird mit Gas betrieben. Die Hütte wird ganzjährig betrieben und geheizt und ist besonders einladend für Besucher in den kalten Wintermonaten. Der warme Pool liegt direkt neben der Hütte, gute sanitäre Anlagen sind ebenfalls vorhanden. Einzig der Zeltplatz ist problematisch - der steinige Untergrund macht es schwer, ein Zelt aufzubauen. Landmannalaugar ist außerdem Ausgangspunkt für die bekannte Wanderroute "Laugavegur" in den Süden zu den bewaldeten Tälern von Thorsmork. Diese Wanderroute ist etwas 53 Kilometer lang und man benötigt 3 - 5 Tage, um das Ziel in Thorsmork zu erreichen.

Extreme Iceland bietet ganzjährig Touren zum Hekla und Landmannalaugar. Ob Tagestour, Zwei-Tagestour, Wochenend-tour oder längere Trips - wie auch immer Sie es am liebsten möchten, ob Sommer oder Winter. Im Winter bieten wir Abenteuer-Trips ins Landmannalaugar - Wetter ist für uns niemals ein Hindernis: Herzlich Willkommen im einzigen warmen Eis auf der Welt!

Wir gestalten Ihre Tour nach Ihren Wünschen - Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail, wir planen ihre Tour bis ins Detail.

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