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Top 5 merwürdigsten Begegnungen mit Elfen in Island

August 19, 2016

Es scheint, als hätten die Isländer schon immer eine gute Elfen Geschichte gemocht. Isländische Legenden sind voll mit Begegnungen mit Elfen und obwohl einige realtiv zahm sind, sind andere extrem gruselig und bizarr. Wir haben uns die Geschichten angeschaut und die fünf merkwürdigsten für Sie raus gesucht. Alle Geschichten kommen aus Jón Árnasons Isländischen Sagen.


Islands Vulkanlavafelder

Mystische Lavafelder

5: Entführt von Elfen

Die Geschichte heißt „Das Kind mit dem Zeichen im Gesicht“ und geht folgendermaßen: Eines Tages im Spätsommer, wurde ein 5-6 Jahre altes Kind alleine Zuhause gelassen, während die Erwachsenen draußen auf dem Feld arbeiteten. Da es damals noch keine Au-pairs gab, wurde das Kind alleine mit einem silbernen Becher zum Spielen gelassen. 

Als die Erwachsenen zurückkamen, war das Kind verschwunden. Verständlich gerieten alle in Panik und suchten überall nach dem Kind. Das dauerte einige Tage an aber das Kind konnte nirgends gefunden werden. Irgendwann engagierten Sie einen Mann namens „Latin-Bjarni“, um auf das Kind aufzupassen. Dieser Römer kam nach einer Weile mit dem Kind, unverletzt, zurück. Aber es hatte eine blaue Markierung auf dem Gesicht, die aussah wie ein blauer Fleck.  

Als das Kind gefragt wurde, wo zum Teufel es war, sagte es etwas, das aussah, wie seine Mutter wäre gekommen und hätte es leise zu einem merkwürdigen Haus gelockt. Da wurde es versorgt aber als es sich weigerte Milch zu trinken, schlug die Frau das Kind und hinterließ die blaue Markierung auf der Wange. Angeblich verschwand die Markierung nie wieder. 

Angeblich hat nie jemand das ganze weiterverfolgt. "Es waren wahrscheinlich die Elfen."  

Islands Berglandschaft

Isländische Gletscher- und Berglandschaft

4: “Wonach suchen Sie?!”

Þorsteinn, der Sohn eines Bauern in Möðruvallasókn hatte eine Nacht Schwierigkeiten einzuschlafen. Während er im Bett lag, sah er ein Licht in der Tür erscheinen. Dort sag er eine junge Elfenfrau eintreten mit einer Kerze in der Hand. Er erkannte, dass Sie sehr gut gekleidet war mit Zöpfen im Haar. Tatsächlich sagte er, dass Sie die schönste Frau war, die er je gesehen hatte. Angeblich suchte die Frau nach etwas mit der Kerze, um den Raum zu erhellen. 

Þorsteinn, der den späten Besuch der Dame nicht sehr aufregend fand und schlafen wollte, schrie "Wonach zum Teufel suchen Sie denn?!" Gekränkt verließ die Elfendame das Zimmer. Þorsteinn konnte endlich die Augen schließen und ein wenig schlafen, als er am nächsten Morgen aufwachte, erzählte er seinen Eltern vom Besuch der Elfe. Diese sagte das es offensichtlich eine Elfenpristerin gewesen sein muss und waren böse darüber, dass ihr Sohn so ein ranghohes Mitglied der Elfengesellschaft angeschrien hatte. 

Islands Steinhäuser

Versteckte Steinhäuser in Island

3: Entführer Elfen bringen Baby zurück

Woher kommen die ganzen Geschichten von isländen Elfen die Kinder stehlen? Diese Geschichte handelt von einem Bauern, der im Osten Islands lebte. Er musste in den Süden reisen, was tagelang dauerte zu dieser Zeit. Er bat darum, dass sein Neugeborenes niemals ohne Aufsicht war. Vielleicht hat er Geschichten von den babystehlenden Elfen gehört oder war einfach sensibel. Wer weiß das schon. 

Aber natürlich wurde das Baby einen Moment alleine gelassen und als die Leute zurückkamen, schrie das Kind unaufhaltsam, beinahe wahnsinnig. Der Bauer kehrte zurück und erfur, dass die eine Regel, die er hatte sofort gebrochen wurde. Er war wütend und fühlte sich betrogen. Der Geschichte zur Folge sah er sich das Kind an und wusste sofort das etwas nicht stimmte. Er nahm einen Stock, rannte raus zum Felsen in der Nähe des Hofs und begann ihn zu zerhauen während er ihn anschrie. Das einzig richtige, was er in dieser Situation machen konnte. Danach bat er alle die Farm für eine Nacht zu verlassen und das Baby dort alleine zu lassen. Als alle wieder zurückkehrten, war das Baby wieder normal und alles war gut. 

2: Verführt vom Elf an Weihnachten

Isländischen Legenden zur Folge, wenn Sie sich an einer Kreuzung in Island hinsetzten, von der Sie aus vier Kirchen sehen können, werden Elfen erscheinen und Ihnen einige ihrer besten Köstlichkeiten anbieten. Sie werden Ihnen Gold, Silber oder Juwelen anbieten, während andere sich in Ihre Mutter oder Schwester verwandeln und Sie bitten mitzukommen. Das klingt erstmal toll, ist aber eine Falle. Wenn Sie irgendeines der Geschenke annehmen, werden Sie wahnsinnig. Aber wenn Sie es die Nacht schaffen ohne etwas anzunehmen, sollten Sie aufstehen und die folgenden Worte sprechen:  “Thank God, now it is daytime everywhere.” Die Elfen werden dann verschwinden und die Geschenke zurücklassen, die Sie dann mitnehmen können.

Einmal versuchte ein Mann namens Fúsi diese Herausforderung und setzte sich auf die Kreuzung. Er hielt sich gut und lehnte alle Angebote ab. Aber dann brachte ein Elf die größte Versuchung, ein hartes Stück lard (damals eine Delikatesse). Dieses mal gab Fúsi nach und biss ein Stück ab und sprach danach die berühmten Worte “Seldom have I denied the lard”. Natürlich wurde er wahnsinnig.

1: Strecken Sie Ihre Hand nicht durch ein Elfenfenster

Diese ist eher gruselig und zeigt, dass Sie keinen Elfen trauen sollten. Einmal gab es drei Kinden, die bei einer kleinen Höhle spielten. Das jüngste Kind, ein Mädchen, streckte ihre Hand in die Höhle und sagte etwas wie “put in my palm, man, who shall not see”. Als sie ihre Hand wieder rauszog, hatte Sie einen großen goldenen Knopf in der Hand. Das älteste Kind sah es und musste es selbst ausprobieren. 

Er streckte also die Hand hinein und sprach die gleichen Worte wie das Mädchen mit der Erwartung einen ebenfalls tollen Preis zu bekommen. Aber scheinbar war der Elf ein wenig sadistisch, anstatt ihm also ebenfalls einen goldenen Knopf zu geben, verformte sich der Arm des Kinds und wurde verdreht. 

Was lernen wir also aus diesen Geschichten? Trauen Sie keinen Elfen, die Sie in Island treffen. 


 

 

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