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Geysir Geothermalgebiet

Ein aktives, geothermales Feld mit vielen heißen Quellen

 

Geysir
Strokkur
Blesi Hot Spring
Hot Spring
Hot spring
Hot spring
Hot spring
Hot Spring
Hot Spring

Das Geysirgebiet befindet sich am nördlichen Rand des südlichen Tieflandes auf einer Höhe zwischen 105 und 120 m über dem Meer. Die heißen Quellen befinden sich östlich von dem kleinen Berg Laugafell.

Das Geothermalgebiet befindet sich am Rande eines relativ jungen Vulkangebiets, das aber abdriftet und somit nach und nach abkühlt. Seine heutige Gestalt dürfte das Gebiet dadurch erhalten haben, dass Magma durch die vielen Vulkanspalten herausgedrungen ist. Das würde auch die nach wie vor bestehende geothermische Aktivität erklären.

Es gibt keine Nachweise, dass hier in letzter Zeit vulkanische Aktivität geherrscht hat und das benachbarte Gebirge wurde gegen Ende der letzten Eiszeit durch die Gletscherbewegung geformt.

Die Fläche des gesamtem Geothermalgebiets beläuft sich auf 3 km². Die meisten der heißen Quellen liegen entlang eines Landstreifens, der in dieselbe Richtung verläuft, wie die tektonischen Linien in diesem Gebiet: vom Süden nach Südwesten. Dieser Streifen ist ca. 500 m lang und endet dort, wo früher der Hauptsitz der Anführer von Haukadalur war.

Heute befindet sich dort eine Kirche. Von hier aus findet man an manchen Stellen eine 20-150 cm dicke kieselhaltige Sinterschicht, die zwar meistens von Erde bedeckt wird, aber manchmal eben durchkommt. Das Zentrum dieses Geothermalgebiets befindet sich 2 km mehr im Süden des Haukadalur Hauptsitzes. Dabei sind aber die nördlichsten Quellen die ältesten Quellen. Zu ihnen gehört unter anderem auch der Geysir selbst.

Der Ur-Geysir

In Geysisgil, das sich ein bisschen nordwestlich vom Geysir befindet, liegt eine dicke Erdschicht auf der kieselhaltigen Sinterschicht. Und genau dieselbe Schicht verläuft unter der Sinterschicht des Geysirs weiter. Das ist ein eindeutiger Indikator für eine geothermische Aktivität, die eine zeitlang pausiert hat und sogar etwas Pflanzenwachstum zugelassen hat.

Die Wassertemperatur ungefähr 20 m unter dem Geysir beträgt 125 °C und kommt von 1-2 km Tiefe unter der Erde herauf. Im Geysir laufen ca. 1.5 l/s ab, während im gesamten Gebiet 14 l/s ablaufen. Während eines der gefürchteten Erdbeben, die ganz Südisland von Zeit zu Zeit durchschütteln, bildeten sich tiefe Risse im ganzen Land, auch in Haukadalur, die aber keinen wirklichen Schaden verursacht haben. Nach einem Schwarm von Erdbeben neigten die Quellen des Geysirs zu neuem Schwung, insbesondere den ausspritzenden Quellen, von denen scheinbar jede versucht, die andere zu übertreffen.

Einige Quellen geben Aufschluss darüber, dass der Geysir nach einem Erdbeben in beeindruckender Art und Weise in Intervallen zwischen sechs und acht Stunden ausgebrochen ist.

Nichtsdestotrotz führt kein bekannter „seismischer Riss“ zum geothermalen Feld des Geysirs und es gibt keine Anzeichen, dass das Feld selber die Quelle von Erdbeben gewesen ist. Geologen nehmen an, dass die nächste Phase von Erdbeben in Südisland bevorsteht, da diese Serie aus seismischen Ereignissen in den vergangenen Jahrhunderten regelmäßig aufgekommen ist.

Also soll das Gebiet der Geysire, das über eine lange Zeit mehr oder weniger geschlafen hat, in naher Zukunft wieder „revitalisiert“ werden. Im oberen Teil eines gewundenen Stücks Land namens Melar, nördlich und oberhalb Blesi und Konungshver, im Nordwesten des Geysirs, finden wir drei Steine namens Konungsgasteinar mit den Initialien der Könige, die über Island regiert haben und den Geysir besuchten: Christian IX 1874, Frederik VIII 1907 und Christian X 1921.

Es gibt einen Fußweg, der von Konungshver zu einem Aussichtspunkt in der Nähe des Zauns führt. Reisende sollten dort einen Halt machen und die atemberaubende Aussicht genießen.

Noch besser ist allerdings die Aussicht von Laugafell aus. Die Wanderung auf den dortigen Hügel sollte für die meisten nicht zu schwierig sein.

Jedoch ist der Geysir weder die größte, noch die beeindruckendste heiße Quelle der Welt. Wahrscheinlich sicherte er sich seine Eminenz durch seine frühe Bekanntheit unter den Europäern, was vor den heißen Quellen in der neuen Welt gewesen ist. Als im 19. Jahrhundert die Quellen von Yellowstone entdeckt wurden, wurden diese sofort als Nationalpark geschützt. Von den unzähligen Reiseberichten, die es über Island gibt, zollen nahezu alle dem Geysir Tribut. Bis zu diesem Tage wird gesagt, dass die Wasserfontänen des Geysirs inmitten der bemerkenswertesten Naturphänomene Islands sind. Viele Reisende haben sich auf den Weg gemacht, um ihn anzusehen und Isländer sind auf ihn seit langer Zeit auch sehr stolz.

Wie oben bereits erwähnt, haben Erdbeben in Südisland den Geysir immer wieder stimuliert. Im Laufe der Zeit haben sich seine Grundwasserstände verkrustet, der Fluss hat sich verringert und die Intervalle zwischen den Ausbrüchen sind länger geworden. 1871 schreibt William Morris in sein Tagebuch, dass der Geysir üblicherweise nur einmal in fünf oder sechs Tagen ausbricht, woraus man ableiten kann, dass seine Aktivität schon abgenommen hatte, 1895 dann wollte Geysir fast gar nicht mehr ausbrechen.

Zeitweise vergingen drei Wochen zwischen jedem Ausbruch. Das Hauptbeben am 10.September 1896 hauchte dem Geysir vorübergehend neues Leben ein und für eine Weile brach er ein oder zwei mal am Tag aus und das in größere Höhen als zuvor. Nachdem zwei oder drei Jahre der Erschütterung vergangen waren, gewann er wieder an Faulheit.

Nach dem Wechsel der Jahrhunderte wurde der Geysir mehr und mehr apathisch, 1916 dann hörte er gänzlich auf auszubrechen. 1935 wurde eine tiefe Furche in den nördlichen Rand des Geysir-Bassins gegraben, womit die Quelle für ein paar Jahre wieder zum Leben erweckt wurde.

Je weiter es jedoch der Mitte des Jahrhunderts entgegen ging, desto spärlicher wurden seine Ausbrüche. Für einige Jahre oder sogar Jahrzehnte, auf 1980 zugehend, war der Geysir ruhig.

Es hat nichts gebracht, Seife durch ein Luftloch hineinzuschütten, obwohl dies eigentlich eine gute „Medizin“ für heiße Quellen ist, wie schon oben angemerkt. In seinem lethargischen Status jedoch, wurde hier nichts beeindruckendes angeregt. Zum Glück lag der Strokkur direkt daneben, der unbekümmert ausbrach, was die meisten Besucher zufriedenstellte.

Andere wiederum warteten auf weitere Erdbeben, um Geysir abermals ausbrechen zu sehen. Dann passierte 1981 etwas: Die Furche, die in den Rand des Geysirs gegraben wurde, wurde abgeschabt und bis zu einer Tiefe von 70 cm und einer Breite von 25 cm vergrößert. Hierbei wurde Kalksinter entfernt, der sich dort angesammelt hatte.

Augenblicklich reagierte der Geysir: Als sein Wasserstand fiel, brach die Quelle aus und tat dies in der Folge nahezu täglich bis dann die Furche wieder zugedeckt wurde und somit ein 1983 ein Damm entstand. Aufzeichnungen berichten, dass seine Fontänen Höhen von 40-50 m erreichten. Die Furche war derart eingedämmt, dass sie nicht wieder geöffnet werden konnte.

Die launenhafte Art des Geysirs hat seine Bewunderer immer begeistert und nimmt ihnen niemals den Überraschungsmoment. Kurz nach Mitte des Jahrhunderts wartete eine Gruppe 8 Stunden nachdem Seife in den Geysir geschüttet wurde, jedoch rührte sich der Geysir nicht und die Menschen verließen den Ort.

Als sie dann außer Sichtweite waren, brach der Geysir in einer der beeindruckendsten Art aus! Ein paar Wochen später kam eine Gruppe von Delegierten aus dem Kongress an, die um jeden Preis den ausbrechenden Geysir sehen wollten – auch wenn sie dafür Tage lang auf der Lauer liegen mussten.

Während sie auf dem Weg waren, wurde Seife in den Geysir hineingegeben, sodass ein bisschen der Verzögerung bereits abgelaufen sein sollte, wenn sie denn ankommen würden. Als sie dann ankamen, war der Geysir gerade ausgebrochen und alles was man finden konnte, war ein leeres, dampfendes Luftloch.

Strokkur

Strokkur (die Rührtrommel) ist momentan die energiereichste, speiendste Quelle in Island. Er bricht in Abständen von einigen Minuten aus, manchmal sogar bis zu einer Höhe von 40 m, bisher in der Regel zwischen 10 und 20 m. Wir wissen nur sehr wenig über das Alter von Strokkur und seine Geschichte. Er brach während eines Erdbebens 1789 auf und war dann für einige Zeit ruhig.

Aller Wahrscheinlichkeit nach ist er aber auch schon vorher aktiv gewesen. Im Jahr nachdem Strokkur angefangen hatte auszubrechen, waren die Ausbrüche sehr kraftvoll und er spie Wasser, Gas und Rauch mit überwältigender Kraft. Dem Beginn des folgenden Jahrhunderts entgegen spie er mit schwindender Regelmäßigkeit, jedoch mit solcher Gewalt, dass sogar der Geysir im Vergleich „blass wurde“. In dieser Zeit erreichten die Wasserstrahlen des Geysir eine Höhe von 30 m, die des Strokkur sogar 40 m.

Wie auch immer, 1830 hatte er sich merklich beruhigt und spie kaum nach eigener Auffasung, also ermunterten Menschen ihn mit Steinen und Torf, sodass die Quelle im direkten Anschluss dann ausbrach. Somit konne Strokkur zu einem Ausbruch gezwungen werden, dessen Wasserfontänen aber 20 m nicht überstiegen. Außerdem war sein Wasserstrahl aufgrund der viele Erde und des hineingeworfenen Torfs rostrot. Nach dem Erdbeben von 1896 beruhigte er sich komplett, sammelte sich jedoch neu im Jahr 1907, aber nicht zu seinem vormaligen, berühmten Status.

1920 dann wurde er wieder aktiver. Nach der Empfehlung des Geysir-Kommittees wurde 1963 ein 40 m tiefes Loch in den Boden seines Bassins gebohrt, wodurch er seit dem wieder Wasser ausspeit oder zumindest spritzt. Die aktuelle Ausflussmenge der Quelle oder besser gesagt des Bohrlochs beträgt 2,5 Liter pro Sekunde.

Blesi

Westlich und oberhalb des Geysirs findet man den Blesi (vom Wort „blaze“, welches oft als ein Name für Pferde verwendet wird. Gewöhnlich spie er etwa einen Meter hoch, aktuell jedoch ist er ruhig.

Tagebücher aus den letzten Jahrhunderten beziehen sich auf „den Bach von Blesi“, in dem Reisende badeten und ihre Kleidung wuschen. Heute können wir wohl kaum von einem Bach, der vom Blesi rinnt, sprechen, obwohl die Quelle eine Ausschussmenge von einem Liter pro Sekunde hat.

Blesi besteht aus zwei großen Becken, die durch ein kleines Stück Land (the blaze) getrennt sind. Die südliche Quelle ist mit tiefem, durchsichtigem, kochend heißem und absolut farblosem Wasser gefüllt, sodass an ruhigen Tagen die Quelle ausgetrocknet erscheint. Aus diesem Becken fließt Wasser über „the blaze“ in die nördliche Quelle mit seinem azurblauen Wasser.

Dieses blaue Wasser, welches etwa einen Meter tief ist, hat keine eigene Quelle, aus diesem Grund ist sein Wasser eher kalt und besitzt eine Temperatur von 40°C. Diese azurblaue Färbung kann auch an anderen Stellen gesehen werden, z.B. in Bláhver in Hveravellir und entsteht aufgrund gelöster Kieselerde. Wenn Wasser vom Grund der südlichen Quelle ausgestoßen wird, ist die Kieselsäure bereits vollständig gelöst, reagiert jedoch nicht, bevor es auf die Atmosphäre trifft. Mit ein klein wenig Vorstellungskraft können wir „the blaze“ als ein blaues Auge erkennen, was mit kieselhaltigem Sinter umrundet ist. Es ist durchaus möglich, im „blauen Auge“ zu baden, in welchem die Temperatur konstant und angenehm bis zum Grund ist. Nichtsdestotrotz – aus umwelttechnischer Hinsicht – sollten Reisende hier eher von einem Bad Abstand nehmen.

Leicht südlich und unterhalb von Blesi liegt Fata (der Eimer), dessen Form der eines Eimers nicht ungleich ist. Das Wasserlevel der Oberfläche von Fata variiert und in seltenen Fällen bricht er sogar aus.

Stimulationen durch Seife lässt ihn attraktiver ausbrechen. Seit einigen Jahren nun wird dazu geneigt, Fata ausbrechen zu lassen, während die Besucher auf einen Ausbruch des Geysirs warten.

Fata

Fata ist nicht sehr produktiv, aber ziemlich heiß. Einige Stunden bevor Fata mit seinem Ausbruch beginnt, fließt Wasser vom Blesi in ihn hinein. Wenn dann das Becken des Fata praktisch voll ist, reißt der Wasserfluss ab und das Wasser hitzt sich für etwa eine Stunde auf.

Erreicht es seinen Siedepunkt, wird Seife hineingegossen und üblicherweise müssen Sie nicht lange warten, bevor Sie die majestätischen Resultate sehen können. Manchmal jedoch kann es einige Verzögerungen geben, während die Seife mit der ansteigenden Wucht vermengt wird.

Zum Schluss wird das Sieden dann explosiv und der Ausbruch beginnt. Dieser dauert eine außergewöhnlich lange Zeit und der Wasserstrahl neigt sich in die Richtung des Strokkur.

Konungshver

Konungshver (die königliche Quelle) liegt etwas nordwestlich und oberhalb von Blesi und auf dem Fußweg zum Aussichtspunkt. Sie ist die nördlichste Quelle im Feld der Geysire, zusammen mit dem Geysir selbst. Namensgebend für Konungshver war der Besuch von König Christian IX.

Im Jahr 1874. Konungshver ist niemals ausgebrochen, da sein Schaft voller Felsbrocken ist, die für jeden Besucher leicht erkennbar sind und immer noch wächst.

Mit der passenden Ausrüstung sollte es möglich sein, die Steine herauszulösen und wer weiß was Konungshver noch „im  Ärmel“ hat. In der Nähe des Fußwegs, südlich von Strokkur, hat der Litli Geysir für einige Zeit geruht. Jedoch hat ihn William Morris schon in einem anderen Licht gesehen, was wir aus seiner Beschreibung von 1871 ableiten können.

Seidir, Litli-Geysir and Otherrishola

Seidir schmiegt sich nah an Litli-Geysir. Es wird angenommen, dass er einst die hauptsächliche Quelle der Gegend gewesen ist, mittlerweile hat er sich allerdings abgekühlt. Bis vor kurzer Zeit konnte ein Ausbruch mit der Einführung von Seife erzeugt werden, sodass er einige Meter weit spie.

Etwas weiter westlich liegt Otherrishola (ein nasses Loch), hauptsächlich für seine meteorologischen Eigenschaften bekannt, vor allem aber für seine Regenvorhersagen.

Wenn der atmosphärische Druck sinkt, beginnt die Quelle an zu spritzen, somit bekommt man eine Idee, wie das Wetter im Sog der Depression sein wird.

Thykkuhverir, Smidur und Sodi

Im äußersten Süden, leicht westlich zum Eingang der Gegend, liegen die Quellen von Thykkuhverir, die etwa 4 l/s Wasser ausschießen. Eine von denen, vermutlich die schönste, heißt Smidur (der Schmied). In seinem Sinterbecken schäumt das Wasser zu jeder Zeit und nach Behandlung mit Seife bricht Smidur bis zu einer Höhe zwischen 3 und 7 Metern aus.

Es wird dabei nur sehr wenig Seife benötigt. Zwei Liter Seifenlösung sind ausreichend, um nach kurzer Zeit eine Wassersäule zu produzieren, obwohl der Moment dann recht kurz sein wird.

Die Quelle benötigt einige Zeit, um sich wieder zu beruhigen und es ist sinnlos, sie mehr als ein mal am Tag mit Seife zu behandeln. Direkt unterhalb von Smidur sprudelt eine kleine, namenlose Quelle lebhaft vor sich hin.

Nachdem man mit Seife nachgeholfen hat, schleudert diese ihr Wasser einige Meter in einem schiefen Wasserstrahl, jedoch nur für einen kurzen Moment, nach dem sich das Wasserangebot der Quelle innerhalb einiger Minuten erneuert, nur um dann wieder herausgeworfen zu werden.

Dieser Kreislauf wiederholt sich für fast eine Stunde, bis sich die Quelle dann gänzlich beruhigt. Etwas weiter südlich befindet sich Sodi (die chaotische), welche – so weit wir das wissen – 1940 das erste Mal Wasser ausgespien hat. Wenn man dieser Seife „anbietet“, kann die Wassersäule von Sodi eine Höhe von 20 m erreichen. Jedoch müssen die kalten Bäche, die in Sodi hineinfließen, erst umgeleitet werden. Weiterhin benötigt man einige Mengen an Seife. Eine der westlichsten Quellen in der Gruppe von Thykkuhverir ist Sisjodandi (immer kochend), welche, wie der Name schon sagt, sehr stürmisch blubbert. Trotzdem schafft sie es niemals, richtig auszubrechen, da sie von einer Klippe eingedämmt wird. Üblicherweise haben Menschen dort ihre Kleidung gewaschen, sogar noch nach Mitte des letzten Jahrhunderts. Sie mussten allerdings aufpassen, die Kleidung nicht zu lange einzutauchen, da sonst Silikate diese zerstört hätte.